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Tag 2

Les Halles, Ile de la Cité & Marais

Am zweiten Tag, Dienstag, dem 30.07.2002 begann unsere erste längere Erkundung durch Paris. Wir hatten uns viel vorgenommen. Unser erster persönlicher Höhepunkt auf dieser Paris-Reise sollte Notre Dame sein. Da wir bis dahin alles zu Fuß erlaufen wollten, lag ein längerer Fußmarsch vor uns.

Unser erster Weg führte uns ins Viertel Beaubourg und Les Halles. Les Halles, auch als "Bauch von Paris" bezeichnet, war in der Vergangenheit ein Fleisch-, Gemüse- und Obstmarkt. Doch in den 60er Jahren verlagerten sich die Märkte in die Pariser Vororte. Aus dem Funktionsverlust heraus wurden die ehemaligen Markthallen abgerissen und ein Einkaufs- und Freizeitzentrum errichtet: das Forum Les Halles. Dieses Bauwerk ist einzigartig. Es liegt in einem Loch im Boden. Man steht am Rande des Forums und schaut hinab auf das Einkaufszentrum, daß sich über mehrere Etagen als gläserner Palast erstreckt. Wir ließen es uns natürlich nicht nehmen und schlenderten durch das Forum, nicht ohne das ein oder andere Schnäppchen zu machen. Danach ging es weiter zum Centre Pompidou, daß bekannt ist für seine farbenprächtige Außenfassade. Die verschiedenen Wasser-, Strom- und Heizungsrohre wurden in unterschiedlichen Farben angemalt und geben dem Museum der modernen Kunst sein unverwechselbaren Aussehen.

Direkt neben dem Centre befindet sich der Place Igor Stravinsky mit dem von Niki de Saint-Phalle und Jean Tunguely geprägten Brunnen. Bunte Skulpturen und wasserspeiende Fantasietiere im Brunnen ziehen jede Menge Touristen und Einheimische an, die sich am Rande des Brunnes ein wenig Ruhe vom hektischen Großstadttreiben gönnen. Auch wir machten Halt, gönnten uns eine kleine Vernschaufpause bevor wir weiter zur Ile de Cité und zur Ile St. Louis weitergehen wollten.




Die Ile de la Cité, der Ursprungsort von Paris, ist dementsprechend von historischen Bauwerken geprägt. Die Préfecture de Police (Polizeipräsidium), der Palais de Justice (Gerichtsgebäude) oder die Conciergerie (ehemaliges Gefängnis) sind nur einige Sehenswürdigkeiten neben dem Highlight, der Kirche Notre Dame. Hier wimmelte es nur so von Touristen, die den Kirchturm besteigen und den unbeschreiblichen Ausblick auf Paris genießen wollen. Diesen Stress wollten wir uns auf keinen Fall antun. Aussichtspunkte würden sich noch ergeben, bei Sacré Coer oder später auf dem Eifelturm. Wir schlenderten bis zur Brücke Pont Neuf, wo man unterhalb von dieser herrlich am Wasser sitzen kann und machten auf dem Rückweg über diese idyllische Insel mit seinen stillen Gässchen und Cafés einen Rundgang um Notre Dame, nicht ohne einen kurzen Blick ins Innere zu werfen. Auch hier drängelten sich die Touristen, die sich nicht vom Fotografier-Verbot abhalten ließen und mit Blitzlichtgewitter alles dokumentierten. Von der Ile de la Cité ging es über die Ile St. Louis ins Viertel Marais, vorbei am Place de Vosges, der den Ruf genießt der schönste Platz von Paris zu sein. In einem kleinen Straßencafé genossen wir unserem Mittagsimbiß und begaben uns über den Place de la République zurück zum Hotel.

Unsere Füße schmerzten am abends sehr. Gelohnt hatten sich die Mühen aber auf jeden Fall. An jeder Ecke, jedes Gebäude ist historisch wertvoll und wunderschön anzusehen. Man kann gar nicht alle sehenswerten Gebäude, die wir unterwegs gesehen haben, aufzählen. Wir haben uns schon bei diesen ersten Schritten durch diese Stadt in Paris verliebt.

Doch das war noch lang nicht alles.

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