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Das schönste Teilstück Küste

17/09/2003

Pünktlich 7.00 Uhr klingelte unser Wecker. Mein Mann schaffte es zwar den Wecker auszuschalten, auch wenn er sich heute nicht mehr daran erinnern kann, aber wir schliefen wieder ein und wachten erst kurz vor 8.00 Uhr auf. Wir machten uns fertig und waren gegen 10.00 Uhr on the road again.

Die Fahrt ging heute von Pismo Beach nach Monterey ca. 150 mi. auf der Road 1. Schon bald fuhren wir an der atemberaubenden Steilküste am Pazifik entlang. Immer wieder ergaben sich neue dramatische Ausblicke. Leider konnte man auf der engen und kurvien Straße nicht so leicht anhalten, wie man es wollte.

Am ersten großen Aussichtspunkt gab es jede Menge neugieriger Squirrels, die man mit der Hand hätte füttern können. Haben wir aber nicht. Am nächsten Vista Point gab es Seelöwen mehr zu hören, als zu sehen. Als zum Aussichtpunkt dann der 2. Bus Touristen hielt (natürlich Deutsche) war es für uns an der Zeit zu verschwinden. An einem schattigen Plätzchen mit Blick aufs Meer machten wir Mittagspause.

Nach einigen weiteren Aussichtspunkten erreichten wir gegen 14.00 Uhr Monterey/Marina. Hier checkten wir für 63,- Doillar wieder im Motel 6 ein, ohne Pool, dafür aber mit schöner Architektur, aber aufgrund des Baualters schon etwas heruntergekommen. Doch die Zimmer waren sauber und hoffentlich auch nicht so hellhörig. Wir entschieden uns direkt 2 Nächte, die letzten beiden in diesem Land, zu bleiben und unser Zimmer im Ramada Inn am San Francisco Airport zu canceln.

Nach kurzer Erholungsphase rafften wir unsere müden und geschafften Glieder noch einmal auf zum Erkunden der Stadt. Wir fanden diverse Fast Food Ketten, leider aber keinen Carls Jr. und ein Einkaufscenter. Danach suchten wir den Strand. Der Marina State Beach ist praktisch um die Ecke des Hotels. Gut zu Fuß zu erreichen, aber das macht ja niemand in America. Ein Parkplatz war direkt oberhalb des Strandes, wo gerade ein Werbespot gedreht wurde. Wir liefen die Sanddünen zum Meer hinab und ein wenig an diesem wirklich schönen Sandstrand entlang. Dieser war meterlang in beide Richtungen, breit (nicht so breit wie in Pismo Beach, aber dennoch beachtlich) mit Steilküste und sehr sauber (ohne Teer und schmutzig riechende Seepflanzen wie ebenfalls in Pismo Beach). Außerdem war weit und breit wirklich keine Menschenseele zu sehen. Die Wellen waren riesig und die Sonne strahlte heiß vom Himmel. Mein Mann ließ es sich nicht nehmen und stellte sich den heftigen Wellen. Bloß nicht den Boden unter den Füßen verlieren. Die Wellen hatten viel Kraft, das zurückfließende Wasser auch.

Nach ca. 2 Stunden Sonne und Strand gab es Burger bei Jack in the Box (nicht so gut wie bei Carls Jr.), danach cancellten wir telefonisch und völlig problemlos unser Zimmer in San Francisco und kaufen für 6 Dollar einen Merlot Turning Leaf. Ich mußte sogar meinen Ausweis zeigen. Mein Geburtsdatum wurde in die Kasse eingegeben. Danach landete unser Wein in einer dieser völlig "unauffälligen" braunen Papiertüten. Die Flasche hatte keine Chance gegen uns und gegen 22.00 Uhr gingen wir erschöpft schlafen. Gegen Mitternacht schlich sich mein Mann ins andere Bett. Wenn er meint, daß sein schlechter Schlaf an mir liegt, bitteschön!

Morgen bricht unser letzter ganzer Tag an. :-(


Ausgaben:

Essen: 10,- Dollar
Motel: 62,- Dollar

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