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Zurück nach Schweden und die verzweifelte Suche nach einem freien Campingplatz

18.07.2014

Die Nacht war unruhig gewesen. Line hatte beschlossen, nachts nicht mehr müde sein zu wollen. Es dauerte bestimmt 2 Stunden, bis sie sich wieder beruhigt hatte. Dazu kam, dass es hier oben nicht richtig dunkel wurde. Es war die ganze Zeit nur leichte Dämmerungen, die dann gegen 03.00 Uhr wieder der Helligkeit wich.

Am nächsten Morgen waren wir dementsprechend müde. Aber wenigstens strahlte die Sonne vom leicht bewölktem Himmel. So konnte man das Gebirge um uns herum in seiner ganzen Pracht noch einmal genießen.

Um 08.30 Uhr waren wir auf der Bahn Richtung Schweden. Ca. 570km lagen vor uns und zumindest die Fahrt durch Norwegen würde uns noch viel Zeit kosten. Die Fahrt ging weiter durchs Gebirge oberhalb der Baumgrenze. Wir sahen sogar noch Rentierherden. Es war wunderschön, wenn auch plötzlich mein Handy nicht mehr funktionierte. Irgendwie lud es nicht mehr, es war wohl der Ladechip, wie Andi 2 Tage später feststelle. Zu Hause haben einige Tage Handyfrei gereicht und das Zurücksetzen auf Werkseinstellung, dass sich alles wieder berappelt hat.


Die Fahrt war wunderschön. Je weiter wir Richtung Hönefoss kamen, desto lieblicher wurde die Landschaft. Die Berge wurden kleiner, die Täler breiter. Begleitet hat uns aber die ganze Zeit das Wasser in Form von Flüssen und Seen.


Gegen 14.00 Uhr erreichten Hönefoss. Wir umfuhren auf engen Strassen und mit erheblichen Zeitverlust Oslo. Die Landschaft entschädigte uns aber etwas für diese langsame Fahrerei. , Um 16.00 Uhr erreichten wir die schwedische Grenze. Ab jetzt wollten wir uns einen Campingplatz suchen. Leider bestätigte sich das, was ich mir vorher schon gedacht hatte. Es war Freitag, es war spätnachmittag, es war tolles Wetter und es war Hochsaison. Alles zusammen in einer der beliebtesten Gegenden Schwedens, der Westküste, führte dazu, dass wir keinen freien Campingplatz fanden. Wir steuerten insgesamt bestimmt 10 PLätze zwischen Grebbestrand und Smögen an und an allen stand schon am Hinweisschild auf den Platz das gleiche Schild: FULLT.

Am Ende durften wir auf einer Wiese an der Strasse des Campingplatzes Johannesvik stehen. Und mit uns standen bestimmt noch 6-7 weitere Fahrzeuge dort. Eigentlich war es ganz schön. Wir durften die Einrichtungen des Platzes nutzen, hatten aber viel mehr Platz und eine große Wiese zum Toben. Es hat also gepasst. Die Nacht war aber schön und ruhig und für einen Tag brauchten wir auch keinen Strom, da wir ja Gas hatten. Am Morgen diesen Tages hatten wir außerdem die Stena Line Fähre storniert, so dass wir über die Brücken Richtung Dänemark fahren konnten und uns keine Gedanken wegen einer späten Ankunft machen mussten.

Morgen wollten wir bis nach Dänemark kommen und hoffen, dass die 600km flott vergehen. Zumindest war das Wetter wieder richtig toll, sonnig und warm geworden.

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