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Mit der Fähre von Grenaa nach Varberg..., oder doch nicht?

09.07.2014

Wir stellen den Wecker auf 07.00 Uhr, weil wir heute mit der Fähre von Grenaa nach Varberg wollen und noch vorher ins Kattegatcenter, einer Art Sealife einen Besuch abstatten möchten.

Geschlafen haben alle erstaunlich gut. Ich selbst hatte noch ein paar Probleme, weil ich erst mal runter kommen musste. Wir verlassen den Platz um 09.30 nachdem wir noch unser Brauchwasser entsorgt und frisches Wasser getankt, sowie die Toilette sauber gemacht haben. Gegen 10.30 sind wir in Grenaa am Hafen. Direkt neben dem Stena Line Anleger liegt das Kattegatcenter. Hier fährt die Fähre nach Varberg um 13.15 Uhr ab. Wir parken neben dem offiziellen Parkplatz für das Aquarium und sogar ohne dänische Kronen in der Tasche können wir das Parkticket mit Kreditkarte bezahlen.

Das Center selbst ist toll gemacht. Klein genug, um in 1,5 Stunden alles zu sehen und zwar in Ruhe mit viel Zeit. Neben den obligatorischen Nemos und anderen bunten Korallenfischen, liegt der Fokus ganz klar auf Tiere und Pflanzen der Nord- und Ostsee. Trotzdem darf ein Haibecken inklusive Haitunnel nicht fehlen. Die Haie hier haben auch eine stattliche Größe. Das beeindruckt nicht nur die Kinder. Daneben gibt es auch die Möglichkeit Krabben und kleinere Rochen anzufassen. Vor dem Center in der Hafenbucht sind zudem noch Robben untergebracht und auch ein hervorragend ausgestatteter Spielplatz, der natürlich nicht von unseren Kindern verschont bleibt. Beeindruckend war auch das ausgestellte Gebiß von einem Megadolon (Urzeithai) und eine Kopie von einem Walhai. Die Größe beider Exponate ist überwältigend.


Nach einer Snackpause auf dem Parkplatz sind wir zum Check-In bei der Stena Line gegangen und haben mal eben nebenbei erfahren, das die Fähre heute und den Rest der Woche nicht fahren würde (ob sie auf der Rückreise fährt, lasst Euch überraschen). Wir sollten ins Büro gehen und nachfragen, welche Alternativen es gibt. Gott sei Dank fuhr ab Frederikshavn die Fähre nach Göteborg. Wir bekamen ein Ticket für die 16.00 Uhr Fähre, die dann um 19.30 Uhr in Göteborg anlegen sollte. Allerdings bedeutete das auch, dass wir heute doch einen Fahrtag hatten, denn wir musste noch 200km bis Frederikshavn zurück legen und das in 3 Stunden.


Nun gut, wir versuchten es und waren um 14.45 rechtzeitig zum Check-In da. Wir erhielten einen Platz auf der Fähre und verbrachten fast die ganze Zeit an Deck (leider war es sehr windig) und schauten aufs Meer. Das Wetter war wieder sonnig und warm.

Die Fähre war voll und die Leute karrten hier palettenweise Dosenbier aus dem Duty-Free-Shop. Die Zeit verging recht flott und eine Stunde vor Anlegen fuhren wir ins Schärengebiet von Göteborg ein. Die Einfahrt war wunderschön, überall kleine Inseln und Schiffe.

Pünktlich um 19.30. fuhren wir von der Fähre und suchten nach einem kleinen Campingplatz namens Lilleby Camping ausserhalb von Göteborg. Diesen erreichten wir um 20.15 Uhr. Zwar fuhren wir erst an dem Platz vorbei, weil ein anderer Name dran Strand, aber es handelte sich um den richtigen Platz. Leider war die Strasse vor dem Platz sehr beengt und voll, da sie direkt ans Meer führte und viele Menschen um diese Uhrzeit nach einem Strandtag die Küste wieder verlassen wollten. Aber wir haben das ganze ohne Unfälle und sonstiges geschafft. Ein Dank an Andi, der das toll gemacht hat.

Wir bekamen ein Platz, zwischen anderen Campern. Alles war sehr still und es war nicht einfach unsere Kindern Ruhe beizubringen, zumal es schon spät war. Diese Abend war der stressigste für uns, weil besonders Felix doch recht laut war. Wir aßen noch warm zu Abend und gegen 22.00 Uhr waren unsere Kinder doch recht müde und sind schnell eingeschlafen. Wir saßen noch ein wenig draußen und redeten, wie wir die nächsten Tage gestalten wollten. Es musste alles entspannter werden, so wollte sich jedenfalls die Urlaubsstimmung noch nicht recht einstellen.

Der Platz selbst lag zwischen den Felsen der Schärenküste wunderschön, war aber sehr familiär, ruhig und einfach. Wir bezahlten am nächsten Morgen 36 EUR für die Nacht mit Strom. Wir entsorgten noch die Toilette, Brauchwasser haben wir nicht entsorgt. Das sollte uns später noch Ärgern, da es doch stark anfing zu müffeln. Man lernt doch jeden Tag was Neues ;-)!

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