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28.08.2008 - Tagesausflug nach Göteborg

Ein Muss-Besuch

Heute begann der Tag sonnig und es sollte auch so bleiben. Beste Voraussetzungen für den Muss-Besuch für Mama in diesem Urlaub. Wir wollten heute Göteborg besuchen.

Göteborg war ungefähr 100 km von uns entfernt und die Fahrtzeit betrug rund 2 Stunden. Vielleicht auch etwas mehr.
Wie in jeder Großstadt ist das Fahren mit VW Bus nicht gerade entspannt. Mein Mann hasst Fahrten in eine größere Stadt wie Göteborg. Die Übersicht fehlt, wir wussten nicht, wo wir parken würden können und man muss sich dazu blitzschnell entscheiden, wo man langfahren will selbst mit Navigationssystem.

Wir fanden dann aber doch recht nah an der Innenstadt einen sehr großen aber vollen Parkplatz, nach 10 Minuten Rundendrehen auf dem Parkplatz ergatterten wir auch endlich eine Lücke, nachdem uns zuvor schon allerhand andere Fahrer welche weggeschnappt hatten.

Der Fussweg bis zur Innenstadt von Göteborg war recht kurzweilig und gut zu bewältigen. Höchsten 10 bis 15 Minuten Fussmarsch waren es. Als erstes machen wir an der Tourist-Info Stopp und ich erstand für unseren Sohn ein schönes Göteborg-T-Shirt. Das musste einfach sein. Danach liefen wir einmal quer durch die Innenstadt bis hinunter zum Hafen. Mit zwei kleinen Kindern war uns hier einfach zuviel Trubel. Aber zum Einkaufen und Bummeln als Paar wirkte Göteborg sehr einladend und gemütlich.

Am Hafen befindet sich das höchste Haus von Göteborg, ein Bürokomplex mit Besucherterrasse. Wir fuhren für ein paar Euros hinauf und genossen den herrlichen Rundumblick auf Göteborg und den Hafen.

Da wir aber nicht den ganzen Tag in der Innenstadt von Göteborg verbringen, sondern in den Lisberg Vergnügungspark wollten und auch unsere Parkuhr ablief, verliessen wir den Turm recht bald, aßen noch eine Kleinigkeit bei Mc Donalds und fuhren dann zum Vergnügungspark, der an diesem Saisontag erst am Nachmittag seine Pforten öffente. Parkplätze gibts hier mehr als genug, diese sind aber kostenpflichtig.

Der Eintritt ist recht günstig, allerdings zahlt man auch wirklich nur diesen. An einem weiteren Schalter muss man sich ein Couponheft (in verschiedenen Mengen erwerbbar) kaufen, womit man dann auf den einzelnen Attraktionen fahren kann. Einige Attraktionen brauchen 2 Coupons, bei anderen wird nur 1 benötigt. Je nachdem, wie groß die Lust zum Fahren ist, muss man tiefer in die Tasche greifen. Ich war vor Jahren in meiner Schulzeit schon einmal hier nd hatte es sehr schön in Erinnerung.

Der Park ist sehr rustikal, sehr schwedisch in typischer Holzhausmanier gestaltet. Mittlerweile gibts es mehr Attraktionen wie verschiedene Achterbahnen als damals. Aber der Atmosphäre hat dies keinen Abbruch getan. Es ist einfach sehr schön, hier zu verweilen. Es gibt wirklich wunderbare Fahrgeschäfte für die Kleinen und das einfache Couponheft mit 15 Fahrten hat uns dabei wirklich ausgereicht. Dabei waren noch 2 Gutscheine für eines der vielen Glücksräder. Die Glücksräder sind wie Jahrmarktbuden, wo ein riesiges Rad sich dreht und man vorher auf eine Zahl oder mehr setzt, je nachdem, wieviele Coupons man investieren will. Wenn man gewinnt, kann man unter Umständen mit wirklich riesigen Tafeln von Schokolade wie Toblerone nach Hause gehen. Leider hatten wir hier kein Glück.

Wir verbrachten den ganzen Nachmittag hier, insgesamt bestimmt 3 Stunden und unser Sohn ist so ziemlich alles gefahren,was für Kinder ab 3 Jahren angeboten wurde. In vielen Fahrgeschäften können die Eltern kostenlos mitfahren oder die Kinder fahren kostenlos und die Eltern müssen einen Coupon hergeben. 15 Fahrten waren aber für unseren Sohn defintiv ausreichend und fast schon zuviel. Die Kleine fuhr noch nichts mit und war dementsprechend auch etwas missmutig. Naja, beim nächsten Mal klappt das auch besser.

Gegen 18.00 Uhr verliessen wir den Park Richtung Falkenberg. Die Kinder schliefen recht schnell ein und wir waren sehr zufrieden mit diesen tollen Tag, der ein sehr schöner Ausklang für unseren Urlaub darstellte, denn morgen würde es schon ans Packen gehen und übermorgen werden wir schon wieder in Deutschland sein.

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