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21.07.2007 - Es geht wieder nach Süden

Richtung Heimat

Gegen 07.00 Uhr standen wir auf. Der Supermarkt machte erst um 08.00 Uhr auf, so dass wir vorher alles fertig packten und ich dann mit Alex Brötchen fürs Frühstück und Unterwegs holte. Der Laden war aber noch nicht auf und auch die Brötchen liessen auf sich warten. Die älteren schwedischen Männer waren alle schon auf den Beinen, um sich die heissbegehrten Brötchen zu holen. Aber es bliebt genug für uns übrig.

Gegen 10.00 Uhr verliessen wir Solvik, einen sehr empfehlenswerten Platz, und fuhren zurück nach Uddevalle durch das wunderschöne Gebiet mit seinen Felsen und den Bäumen und seinen wunderbaren Blumenwiesen mit Mohn und Magariten.

Gegen 12.00 Uhr machten wir bei Halmstad Rast und gegen 15.00 Uhr waren wir in Falsterbo ganz an der Spitze von Schweden wieder beim Ljungens Camping vom Anfang unserer Reise. Wir erhielten fast wieder den selben Platz und es war irgendwie wie Heimkommen als wir auf diesem Campingpaltz ankamen. Wir konnten so auch noch einmal zum Strand gehen, den wir ja am Anfang unserer Reise nicht wirklich gesehen hatten, da es so nebelig war. Dieses Mal war es zwar auch bedeckt und recht kühl und windig, aber nicht diesig.

Der Strand ist schmal aber kilometerlang. Man kann bestimmt um die ganze Halbinsel am Strand entlang spazieren. Die kurzen Dünen haben schöne windgeschützte Plätze. Angrenzend ist wie eingangs meines Berichtes schon erwähnt ein zeitweise genutzes Militärgebiet, aber es war bei unserer Ankunft niemand da. Der Sand des Strandes ist noch erwähnenswert, da er das erste Mal auf unserer Reise weiss wie Schnee und ganz fein war. Für Kinder ist dieser Strand sehr empfehlenswert mit dem typischen Ostseestrandbild mit seinen Dünen.

Wie der Platz ist, habe ich schon am Anfang beschrieben. Wir holten uns in dem mittlerweile offenen Supermarkt (da ja jetzt Hochsaison war - diese beginnt meist um dem 20.06.2006) noch 1 kg Grillfleisch für 5 EUR und grillten noch ein letztes Mal am Abend. Ich holte noch jeweils 5 Kronen fürs Duschen und traute mich, dazu mein neu gelerntes Schwedisch auszuprobieren. Langsam klappte das immer besser. Im nächsten Jahr kann ich es noch besser. Momentan komme ich immer mit englischen und schwedischen Wörtern durcheinander und weiss am Ende vor Aufregung gar nicht, wie ich es ausdrücken soll. Aber das ist ja immer so, wenn man eine Sprache neu spricht. Für nächstes Jahr will ich es besser können.

Wir liessen den Abend ruhig vor dem Zelt bei der untergehenden Sonne ausklingen, die sich doch noch am Abend raustraute, nachdem es den ganzen Tag wolkig und windig war und auch die meiste Zeit geregnet hatte.

Es bleibt zu sagen, dass man aufgrund der Geschwindigkeitsbegrenzung in Schweden und den doch im Verhältnis zu Deutschland leeren Strassen sehr gut durch kommt. Wir haben für die knapp 500 km nur 5 Stunden gebraucht. Für die selbe Strecke in Deutschland (Schleswig-Düsseldorf) braucht man fast das doppelte. Das Fahren ist aufgrund dessen sehr entspannt und schlaucht nicht so sehr wie in Deutschland. Es ist also durchaus machbar. Die Strecke Malmö bis Smögen (bzw. bis zur Grenze nach Norwegen) an einem Tag zu schaffen, sofern das Wetter nicht zu warm besonders für kleinere Kinder ist. Für Erwachsene ohne Kinder ist die Strecke kein großes Problem. Jedoch bekommt man von der wunderschönen Landschaft nicht wirklich viel mit.

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